Deutsche Gedichte des Barock – Andreas Brylka


Deutsche Gedichte des Barock – Andreas Brylka

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Herausgegeben von Wolfgang Tiessen.
5 Broschuren.
I: Paul Flemming
II: Andreas Gryphius
III: Angelus Silesius. Aus dem ›Cherubinischen Wandersmann‹.
IV: Christian Hofmann von Hofmannswaldau
V: Verschiedene Dichter

15. Druck der Edition Tiessen. 1980.

Mit 4 signierten Holzstichen von Andreas Brylka.

Handsatz aus der 12p Original-Janson-Antiqua.
Umfang: 5 Broschuren mit je 19–21 Seiten.
Format: 16,4 x 23,8 cm.
Inhalt: Büttenpapier Vélin d’Arches.
Einband: Fadengeheftete Broschuren (handgefertigtes Marmorpapier von Michael Schmidt) im Schuber.

Normalausgabe: Eins von 125 Exemplaren (Gesamtauflage 150 Expl.).

Verlagsfrisches Exemplar.

 

Mit an alten Vorlagen orientierten Portraits, mit leuchtend farbigen, sehr bewegten Marmorpapieren wurde versucht, der weitgespannten Auswahl eine ihrem Gewicht entsprechende Form zu geben.

»Was uns als unvereinbar gilt, hat dieses mit ungeheurer Spannkraft begabte Zeitalter als komplementär begriffen und verklammert. Es hat in seiner Kunst die Realität als Blendwerk entlarvt und zugleich doch das Wahnhafte mit allen Merkmalen der Realität ausgestattet, – bis die Grenze zwischen den Gegensätzen von Schein und Wirklichkeit fiel und das Gesetz der Täuschung offenbar wurde, unter dem alles Irdisch-Vergängliche steht … Die Erfahrung der Vergänglichkeit setzte den Dualismus von Diesseits und Jenseits, der das Kriegs- und Pestjahrhundert regierte. Sie rief den rasenden Hunger nach Macht und Liebe wach, den leidenschaftlichen Willen, das Leben auszukosten mit all seinen Genüssen, ihm Glanz und Schönheit, Prunk und Rausch zu entlocken auf jegliche Weise, – und weckte die fiebernde Leidenschaft der Versenkung in die Schauer der Verwesung, die asketische Weltverdammung, die sich zum einzig Dauernden wendet. Auch da ist eins nicht ohne das andere … Noch die leidenschaftlichste Askese, die radikalste Verdammung weltlichen Daseins bleibt ihrem Gegensatz verbunden, ist in sich gebrochen, ein Ausdruck brennender Sehnsucht nach der Dauer weltlicher Schönheit und der Beständigkeit irdischer Lust. Nie waren die Pracht und der Prunk, mit der man den himmlischen Hofstaat und die göttliche Majestät ausrüstete, weltlicher als in dieser Zeit.« Albrecht Schöne: Das Zeitalter des Barock (Aus dem Vorwort)

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