Platon: Das Höhlengleichnis – Herbert Bessel


Platon: Das Höhlengleichnis – Herbert Bessel

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Aus dem siebenten Kapitel von Platons ›Staat‹.

26. Druck der Edition Tiessen. 1982.

Mit 1 signierten Radierung von Herbert Bessel.

Handsatz aus der 16p Original-Janson-Antiqua.
Umfang: 13 Seiten, 1 Blatt.
Format: 24 x 30 cm.
Inhalt: Büttenpapier Vélin d’Arches.
Einband: Fadengeheftete Broschur (Überzugpapier: Herbert Bessel).

Normalausgabe: Eins von 100 nummerierten Exemplaren (Gesamtauflage 125 Expl.).

Antiquarisches Exemplar (Ecken minimal bestoßen, sonst sehr gut).

 

›Das Höhlengleichnis‹ ist eine symbolische Darstellung des Erkenntnisvorgangs im Sinne der platonischen Philosophie. Der Mensch gleiche danach zunächst einem Gefangenen, der in einer Höhle gefesselt ist, so daß er immer nur auf eine dem Höhleneingang gegenüberliegende Wand sehen kann. Von den Personen und Gegenständen außerhalb der Höhle nimmt er nur die Schatten wahr und hält diese für die Wirklichkeit. Es sei erste Aufgabe des Philosophen, die Menschen aus der Welt der Abbilder und des Scheines zu befreien und sie mit dem wahren Sein vertraut zu machen. (Brockhaus)

Herbert Bessel (1921–2013) lebte als freier Maler bei Nürnberg. Intensive Beschäftigung mit Glasmalerei, seit 1972 mit der Radierung. Sein Anliegen war ›nicht Interpretation eines dinglichen Gegenüber, sondern als Zusammenfluß von Intuition und Gestaltungsabsicht das Sichtbarmachen einer Innenwelt‹.
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