Friedrich Nietzsche: Heraklit – Gottfried Honegger


Friedrich Nietzsche: Heraklit – Gottfried Honegger

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44. Druck der Edition Tiessen. 1986.

Mit 3 Mezzotinto-Radierungen von Gottfried Honegger.

Handsatz aus der 14p Original-Janson-Antiqua.
Umfang: 1 Blatt, 18 Seiten, 2 Blätter.
Format: 20,5 x 30 cm.
Inhalt: Büttenpapier Vélin d’Arches.
Einband: Broschur mit einer Radierung.

Normalausgabe: Eins von 100 nummerierten und signierten Exemplaren (Gesamtauflage 135 Expl.).

Antiquarisches Exemplar (die Radierungen mit minimalem Abklatsch, die Ränder leicht berieben; gutes Exemplar).

 

Die vorliegende Edition ist eine Darstellung der Lehre Heraklits, des Philosophen aus Ephesos, der um 500 v. Chr. lebte. Seine Lehre von der Einheit des Gegensätzlichen, von der ewigen Wiederkunft des Gleichen fand in der Neuzeit nach der Hochschätzung seitens Hegel und Hölderlin in Nietzsche einen begeisterten, eloquenten Interpreten. ›Das, was er schaute, die Lehre vom Gesetz im Werden und vom Spiel in der Notwendigkeit, muß von jetzt ab ewig geschaut werden: er hat von diesem größten Schauspiel den Vorhang aufgezogen.‹ Gesetz und Spiel – Quadrat, Dreieick, Kreissegment, aus dem Ineinander ins Nebeneinander sich entwickelnd – bestimmen auch die drei Radierungen von Gottfried Honegger (1917–2016). Seine graphischen und plastischen Arbeiten sind durch zahlreiche Ausstellungen vor allem in der Schweiz, in Frankreich und Deutschland bekannt geworden. Ein besonderer Reiz dieser Edition liegt darin, daß der Künstler die drei Sujets in zwei Radiertechniken vorführt: im Buch handelt es sich um Mezzotinto (mit dem gezähnten Granierstahl wird der dunkle Ton erreicht, indem die Kupferplatte kreuz und quer aufgerauht wird, ein kaltes Verfahren), bei der Suite für die Vorzugsausgabe um Aquatinta (der dunkle Ton entsteht dort, wo auf die Kupferplatte aufgeschmolzenes pulverisiertes Harz durch Säure geätzt, aufgerauht wird).

 

»Drei Radierungen von Gottfried Honegger, auf drei geometrischen Figuren beruhend. Aus drei Elementen bestand für Heraklit die Welt: aus dem Festen, dem Flüssigen, dem Gasförmigen.« (Aus »Wolfgang Tiessen: Rückblicke auf meine Bücher und darauf, wie es zur Edition Tiessen kam.«)
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