Lessing: Die Ringparabel – Jan Kubicek


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Lessing: Die Ringparabel – Jan Kubicek

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Das Gespräch zwischen Saladin und Nathan aus dem dritten Akt von Lessings ›Nathan der Weise‹.

69. Druck der Edition Tiessen. 1992.

Mit 4 Aquatinta-Radierungen von Jan Kubicek.

Handsatz aus der 14p Original-Janson-Antiqua.
Umfang: 12 Blätter.
Format: 20,6 x 30 cm.
Inhalt: Büttenpapier Vélin d’Arches.
Einband: Broschur mit 1 Aquatinta-Radierung.

Vorzugsausgabe: Eins von 50 nummerierten und signierten Exemplaren (Gesamtauflage: 150 Expl.) mit zusätzlichen Abzügen der Radierungen.

Antiquarisches Exemplar (nahezu neuwertig).

 

Jan Kubicek (1927–2013) gehörte zu den wichtigsten Konstruktivisten seiner Generation. Auf Grund der politischen Umstände wurde er erst sehr spät auch bei uns bekannt. Ausgangs- und Zielpunkt vieler Arbeiten war ihm das Quadrat. Eine große Rolle spielten dabei sogenannte Dislokationen, Heraussetzungen, die stets auf jene Grundform zurückverweisen, an die Einheit in der Vielheit erinnern. Und so, wie Lessing seine Antwort auf die Frage nach der wahren Religion in die berühmte Ringparabel kleidete, genauso drückt Jan Kubicek in beeindruckender Klarheit mit seinen Radierungen zur hier vorgestellten Edition die Übereinstimmung mit Lessing aus. Die geistige Dimension dieser Abbildfernsten Kunst gewinnt hier exemplarische Deutlichkeit.

 

»Zuerst lernte ich von ihm so bezeichnete Dislokationen kennen, dann Jan Kubicek aus Prag. Und dann fiel mir der berühmte Dialog ein als unbedingt in die ET gehörend. Und die graphisch zwingende Antwort auf die Frage von Saladin an Nathan. Auf der letzten Seite ist sie Bild geworden.« (Aus »Wolfgang Tiessen: Rückblicke auf meine Bücher und darauf, wie es zur Edition Tiessen kam.«)
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